Aktuelle Sonderausstellungen

Plakat T4Tiergartenstraße 4 - Die Geschichte eines schwierigen Ortes + Schorndorfer Opfer der NS-"Euthanasie"

Vom 27. März 2021 bis zum 27. Januar 2022

„Verlegt nach Grafeneck“ – diese Notiz betraf mindestens 18 Menschen aus Schorndorf, die im Zuge der NS-„Euthanasie“ in der Vernichtungsanstalt Grafeneck auf der Schwäbischen Alb ermordet wurden. Das Stadtmuseum widmet ihnen und ihrer Geschichte eine Sonderausstellung, in der fünf Biographien näher vorgestellt werden.

Die neue Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Zum einen zeigen wir die Berliner Wanderausstellung „Tiergartenstraße 4 – Geschichte eines schwierigen Ortes“. Zum anderen stehen im Schorndorfer Teil die hiesigen Opfer im Fokus. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Lebensstationen, den Familien, dem Alltag und den Hintergründen der Patientinnen und Patienten. Weshalb wurden sie in Heil- und Pflegeanstalten untergebracht? Und wie sah ihr Alltag dort aus? Des Weiteren geht es um die damaligen Heilanstalten in der Region und die Vernichtungsanstalt Grafeneck auf der Schwäbischen Alb.

Begleitprogramm

Samstag, 11. September 2021, 11 Uhr

Verlegung der Stolpersteine für die NS-Opfer Albert Krauter (Aichenbachstr. 45) und Paul Diebel (Schillerstr. 74) durch die NaturFreunde Schorndorf e.V. und die Stadt Schorndorf

Sonntag, 12. September 2021, 15 Uhr (Tag des offenen Denkmals)

Führung durch die Sonderausstellung

Sonntag, 14. November 2021, 15 Uhr (Volkstrauertag)

Führung durch die Sonderausstellung

Sonntag, 23. Januar 2022, 15 Uhr

Führung durch die Sonderausstellung

Sonntag, 24. Oktober 2021, 15 Uhr

Offene Museumsführung: "Schorndorf in Nazionalsozialismus und Nachkriegszeit"

Führungen für Schulklassen können gebucht werden bei: Stephan Lawall, wissenschaftlicher Volontär, Telefon 07181 6021041, stephan.lawall@schorndorf.de

Termine für Führungen in leichter Sprache sowie für Vorträge werden noch bekanntgegeben.


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