Frühere Sonderausstellungen

Sonderausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes"

"Die Mütter des Grundgesetzes"


"Männer und Frauen sind gleichberechtigt" - so heißt es gleich am Anfang unseres Grundgesetzes aus dem Jahr 1949. Ohne die vier Politikerinnen Frida Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel, die im Parlamentarischen Rat an der deutschen Verfassung mitarbeiteten, wäre diese Formulierung nicht zustande gekommen. Die Ausstellung stellt sie vor und geht auf die Geschichte der rechtlichen Gleichstellung von Frauen in Deutschland ein.

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Die Wanderausstellung wurde entwickelt vom Helene Weber Kolleg und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie ist Teil der städtischen Veranstaltungsreihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“.

Bildquelle: Bestand Erna Wagner-Hehmke, Haus der Geschichte, Bonn

"Aufbruch in eine neue Welt. Schorndorf im Zeitalter der Reformation"

21.05.2017 – 31.10.2017
 
Flyer zur Reformationsausstellung Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel veröffentlichte, setzte er damit eine Reformbewegung in Gang, die die christliche Kirche nachhaltig veränderte. Erst aber als Herzog Ulrich 1534 aus seinem Exil nach Württemberg zurückkehrte, wurde auch die hiesige Kirche als Ganzes nach den Ideen der Reformation umgestaltet.

In der Sonderausstellung „Aufbruch in eine neue Welt. Schorndorf im Zeitalter der Reformation“  wird zum Jubiläumsjahr 2017 gezeigt, wie die neue Glaubenslehre in Schorndorf eingeführt wurde und welche Veränderungen diese nicht nur im kirchlichen Leben, sondern auch im Schul- oder Sozialwesen mit sich brachte. Um die Besucher in die Zeit des 16. Jahrhunderts zurückzuversetzen wird durch Inszenierungen und Hörstationen das Alltagsleben der Menschen in Schorndorf und in Württemberg veranschaulicht. Da berichtet die Marktfrau über ihre Arbeit auf dem Feld, Herzog Ulrich von Württemberg über seine Zeit im Exil und der Pfarrer Balthasar Himmelsberger erzählt, wie er die Umstrukturierung seiner Kirche in Schorndorf erlebte.

2016_Fachwerk_Plakat Fachwerk allerorten.
Bauliches Erbe im Rems-Murr-Kreis

24.04.2016 – 03.10.2016
 
Fachwerkbauten prägen bis heute die Dörfer und Städte im Rems-Murr-Kreis. Die Innenstadt Schorndorfs steht mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern seit 1984 unter Denkmalschutz. Die Ausstellung informiert über die Gebäudetypen und die baulichen Merkmale in der Region. Anhand zahlreicher Fotografien aus Schorndorf werden wichtige lokale Beispiele vorgestellt. Historisches Werkzeug und die Dokumentation einer aktuellen Restaurierung aus Schorndorf geben Einblick in die Arbeit der Zimmermänner.  Holzwurm Hugo begleitet die jüngsten Besucher durch die Ausstellung.



2015_Ina-Kraemer_Plakat Krämermühle, Kunst und Kairo.
Auf den Spuren der Schorndorferin Ina Krämer

25.10.2015 – 28.03.2016
 
1930 reiste die Schorndorfer Künstlerin Ina Krämer (1890 – 1968) erstmals an den Nil. Aus kurzen Ferien wurde ein Aufenthalt von acht Jahren und auch nach dem Zweiten Weltkrieg verbrachte sie den größten Teil ihres Lebens in Ägypten. Die Ausstellung erzählte die ungewöhnliche Biographie Ina Krämers anhand ihrer Werke. Zudem ging sie auf die Geschichte der Schorndorfer Mühlen ein, denn Familie Krämer betrieb eine der großen Industriemühlen der Stadt, die Krämermühle. Angeregt wurde das Projekt durch die Schorndorfer Künstlerin Renate Busse, die sich seit Jahren mit der Biographie und den Werken Ina Krämers beschäftigt.

2014_Weltkrieg_Plakat Die Schorndorfer und der Große Krieg.
Soldaten und Heimatfront 1914 – 1918

16.11.2014 – 26.04.2015
 
Im Jahr 2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum einhundertsten Mal. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung standen die Kriegserfahrungen der Schorndorfer Soldaten und die Situation der Daheimgebliebenen im schwierigen Kriegsalltag: Persönliche Erinnerungsstücke erzählten eine ganz individuelle Geschichte des Großen Krieges.

2014_Armer-Konrad_Plakat 500 Jahre Armer Konrad.
Die Ausstellung zum Aufstand

10.05.2014 – 28.09.2014
 
Vor 500 Jahren entflammte im Remstal ein Aufruhr, der bald auf andere Teile Württembergs übergriff. Lange aufgestauter Unmut brach sich Bahn, als Herzog Ulrich die Fleischsteuer erhöhte, indem er die Gewichte verminderte. Schorndorf spielte beim Aufstand des „Armen Konrad“ eine zentrale Rolle. Hier befand sich der sogenannte Ratschlag, die Kanzlei des „Armen Konrad“ und hier wurde der letzte Widerstand mit dem „Blutgericht“ erstickt. Die Sonderausstellung in Schorndorf gehörte zu einem interkommunalen Ausstellungsprojekt, welches gemeinsam mit Fellbach, Waiblingen und Weinstadt realisiert wurde.  

 Typisch "Zigeuner"?
Mythos und Wirklichkeiten

16.10.2013 – 10.11.2013
 
2013 jährte sich zum 70. Mal die große Deportation der Sinti und Roma aus Württemberg und Baden. Nur etwa zehn Prozent der in Mitteleuropa seit Jahrhunderten ansässigen Sinti und Roma überlebten die rassistische Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Nach dem Untergang des NS-Regimes wurden die Sinti und Roma oft weiterhin diskriminiert und verfolgt. Mit dieser Ausstellung sollte diesen oftmals vergessenen Opfern des Nationalsozialismus gedacht werden. Die Ausstellung war eine Leihgabe von RomnoKher, dem „Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung“ in Mannheim.

2013_Stadtkirche_Plakat Bürgersinn und Kirchenbau.
Die Stadtkirche in Schorndorf 1477 – 2013

02.06.2013 – 29.09.2013
 
Die spätmittelalterliche Schorndorfer Stadtkirche wurde 2013 grundlegend saniert. Sehr viele Schorndorfer leisteten ihren Beitrag zu dieser Neugestaltung. Dies war für das Stadtmuseum der Anlass, in einer Sonderausstellung der wechselvollen Baugeschichte der Schorndorfer Stadtkirche nachzugehen und die verborgenen Kirchenschätze ans Tageslicht zu holen. Die Ausstellung führte auf zwei Etagen durch mehr als 500 Jahre Bau- und Kirchengeschichte. Die baulichen Besonderheiten wurden dabei ebenso vorgestellt wie das kirchliche Gemeindeleben der Stadt Schorndorf bis in die Gegenwart.

2012_Oberle_Plakat Männerbilder – Lebensbilder.
Zum 100. Geburtstag von Werner Oberle

14.10.2012 – 20.11.2012
 
Werner Oberle war ein überregional bekannter Schorndorfer Maler und Kunsterzieher. Freundschaften verbanden ihn mit vielen Künstlerkollegen wie HAP Grieshaber und Paul Kleinschmidt. Zum Jubiläum seines 100. Geburtstags wurden im Stadtmuseum Schorndorf über 70 Arbeiten Oberles auf zwei Etagen gezeigt. Eine Lebensgeschichte in Bildern wurde hier erzählt, denn Selbstportraits, Bildnisse der Familienmitglieder und wichtiger Freunde, aber auch interessante Orte und besondere Erlebnisse hielt der Künstler in einer Vielzahl von Aquarellen, Zeichnungen und Grafiken fest. Zitate aus den Erinnerungen des Künstlers und seiner Freunde ergänzten die Bilder und warfen Schlaglichter auf wichtige Lebensstationen.

Logo der Stadt Schorndorf Das Stadtmuseum ist eine Einrichtung der Stadt Schorndorf.