NS Opfer und Gedenken in Schorndorf

Die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus in Schorndorf
ist auch im Stadtbild sichtbar. Bild Grabstein Alter Friedhof
Mit dem Projekt Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig rückt das Schicksal von Opfern des nationalsozialistischen Terrorregimes in den Kontext des Ortes, an dem sie gelebt hatten.

Auch andere Orte im Stadtgebiet machen NS-Geschichte sichtbar: Auf dem Alten Friedhof befinden sich die Gräber osteuropäischer NS-Zwangsarbeiter sowie ein Mahnmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft. Eine Erinnerungstafel auf dem Marktplatz verweist auf die Emigration der jüdischen Familie Anspach. Ergänzt wird dieses Gedenken durch die Ausstellung „Nationalsozialismus und Nachkriegszeit“ im Stadtmuseum.

Aufsatz "Stolpersteine in Schorndorf" von Klaus Reuster, Naturfreunde Schorndorf e.V.
Aufsatz "Verlegt nach Grafeneck" von Dr. Andrea Bergler und Stephan Lawall

Flyer Stolpersteine in Schorndorf

Der Alte Friedhof

Der Alte Friedhof wurde 1839 angelegt. Die Stadt Schorndorf nutzte
den Alten Friedhof bis 1930 fürGrabmal Alter Friedhof alle Beisetzungen. Im Jahr 1987 erfasste das Landesdenkmalamt den Alten Friedhof als Bau- und Kulturdenkmal. Hier haben berühmte Persönlichkeiten wie der Ministerpräsident Dr. Reinhold Maier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Schorndorfer schätzen ihn als Ort der Ruhe und des Verweilens.

Flyer "Der Alte Friedhof in Schorndorf"

Weitere Informationen zum Alten Friedhof finden Sie auch in: „Heimatblätter. Jahrbuch für Schorndorf und Umgebung, Bd. 20, Jahr 2006“


Logo der Stadt Schorndorf Das Stadtmuseum ist eine Einrichtung der Stadt Schorndorf.